Was ist Marmelade?

Was ist Marmelade?

Himbeermarmelade, Erdbeermarmelade, Pflaumenmus - umgangssprachlich Wist alles Marmelade, was als süßer Brotaufstrich zum Frühstück auf dem  legendären Marmeladenbrot landet.

Erste Aufzeichnungen, Früchte in Honig für längere Zeit haltbar zu machen, finden wir schon im Apicius-Kochbuch aus der römischen Kaiserzeit. Mit dem Vormarsch des Zuckers in den darauf folgenden Jahrhunderten entstand eine neue Aera von Einmachung mancherley Fruecht, Confitures, Conserva, Latwerge, Mus Gallert, Gelee, Sulzen, Manneladen und Marmeladen.

Gwaltherum Ryff anno 1540

„Warhafftige/ künstliche/gerechte underweisung unnd anzeygung/aller Latwergen/ Confect/Conserven/ einbeytzungen und einmachungen von mancherley früchten…“

Koch-Back-und Konfiturenlexikon anno 1786

„Mannelade ist ein von allerley Baumfruechten mit Zucker und Gewuerz zu einer starken Gallerte gekochter Saft oder halb feucht angemachter Teig.“

Mayers Kleines Lexikon anno 1968

Marmelade: meist Einkochen von Frischobst oder Polpe mit Zucker erzeugter, gelierter Brotaufstrich.

 

Schließlich kam mit dem Erlass der Konfitürenverordnung vom 26.10.1982 Ordnung in den Wirrwarr der Bezeichnungen.

Heute definiert sich Marmelade so:

Marmelade besteht aus Zitrusfrüchten.

 

Auszug aus der Konfitürenverordnung anno 10.10.2003
Anlage 1 (zu den §§ 1 bis 4), Erzeugnisse, Punkt 5
„Marmelade ist die streichfähige Zubereitung aus Wasser, Zuckerarten und einem oder mehreren der nachstehenden, aus Zitrusfrüchten hergestellten Erzeugnisse: Pülpe, Fruchtmarkt, Saft, wässriger Auszug, Schale. Die für die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis verwendete Menge Zitrusfrüchte beträgt mindestens 200 g, von denen mindestens 75 g dem Endokarp entstammen.„ 

Die Geschichte der heutigen Marmelade begann im 18. Jahrhundert.

Ein spanisches Handelsschiff suchte vor einem aufkommenden Sturm Schutz im Hafen der schottischen Stadt Dundee. Es hatte eine große Menge Orangen geladen, die drohten zu verderben, wenn man sie nicht bald verbrauchte. Der Kaufmann James Keiller erwarb sie für wenig Geld, jedoch währte die Freude nicht lang, denn es handelte sich um Bitterorangen (Pomeranzen). Sie sind in rohem Zustand sauer, bitter, haben viele Kerne und sind eigentlich kaum zu genießen. Seine Frau, Janet Keiller, kam auf die glorreiche Idee, diese bitteren Orangen mit viel Zucker zu verkochen. Daraus entstand eine köstliche, fruchtige, bittersüße Leckerei, die als Bitterorangenmarmelade bekannt wurde. Die Nachfrage nach der Marmelade stieg, so dass 1797 die Familie Keiller bei Dundee eine Marmeladenmanufaktur gründete.
 
Was ist das Besondere an unseren Marmeladen? Sie sind kalorienreduziert.
Wir verwenden Fruchtzucker (Fructose), dessen Süßkraft es ermöglicht, den Zuckeranteil auf nur bis zu 35 % auf 100 g zu reduzieren. Als Geliermittel wird Pektin eingesetzt, das zusätzlich Ballaststoffe liefert.



Produke aus unserem Sortiment.

Süße Orangen für Orangerie, ein Fruchtaufstrich mit fruchtig herbem Orangengeschmack.

Bitterorangen zu Pomeranzen Marmelade, ein Fruchtaufstrich mit dem bekannten bittersüßen Orangengeschmack.

 

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