Wann kam der Zucker zu uns?

Bevor im 18/ 19. Jahrhunderts die Zuckerrübe gezüchtet wurde, war Zuckerrohr die einzige Quelle für Zucker. Zuckerrohr war schon im 5. Jahrhundert v. Chr. im ostasiatischen Raum bekannt. Handeltreibende brachten den süßen Saft und die Pflanzen im Laufe der Jahrhunderte in den Nahen Osten und den Mittelmehrraum, wo die Pflanzen um das 1. Jahrhundert n. Chr. heimisch wurden. Man entdeckte, dass der süße Saft kristallisierte. Dadurch war er viel länger haltbar und konnte über lange Strecken leichter transportiert werden. Auch die Römer kannten das Zuckerrohr. Über die Handelswege kam Zucker schließlich auch in den Norden Europas. Im Mittelalter hatten die Apothekern das Vorrecht, ihn zu verkaufen und stellten Syrops, Morsellen (Pastillen), kandierte Gewürze und vieles anderer als Genuss- und Heilmittel her. Damals war der Verzehr von Zucker noch sehr gering, denn Zucker war rar und teuer.

Mit der Entdeckung Amerikas brachten die Europäer um 1500 die „süßen“ Pflanzen in die eroberten, neuen Kolonien. Und so kam der Zucker nach Brasilien und andere Regionen Süd- und Mittelamerikas.

Ende des 19. Jahrhunderts konnte aus der „Schlesischen Weißen“ Runkelrübe die Zuckerrübe angebaut werden, und die erste Zuckerfabrik der Welt entstand in Schlesien, im heutigen Polen, nördlich von Wołów.

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